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Kommentar zu ARD: “Ein Volksfest als Treff für rechte Schläger” von Eurabier

#113 Inkorrekter (19. Aug 2008 14:21)

Das ist ja wie mit dem offiziellen Ludwigshafen-Statement:

Ein rechtsradikaler Hintergrund des Brandes konnte nicht nachgewiesen aber auch nicht ausgeschlossen werden!

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Kommentar zu ARD: “Ein Volksfest als Treff für rechte Schläger” von markwillihans

Ich hab’s: Es waren Agenten des Mossad. Damit wäre doch allen gedient, oder?

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Kommentar zu Schönbohm: Das Schlachtfeld der Tugendwächter von Eurabier

#38 Fensterzu (19. Aug 2008 14:05)

Also beim Wettbewerb Jugend forscht 2005 hießen die Migranten unter den PreisträgerInnen jedenfalls nicht Murat und Osama:

https://www.jugend-forscht.de/index.php/article_press/detail/2868

Den Preis des Bundeskanzlers für die originellste Arbeit überreichte Bundesbildungsministerin Bulmahn an Igor Gotlibovych (17) und Renate Landig (19). In ihrem Projekt “Vielecke im Waschbecken” analysierten die beiden Bayern unerwartete Symmetriebrechungen im Fließverhalten von Flüssigkeiten. Der Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit ging an den Baden-Württemberger Yanxiang Zhou (17). Sein Computerprogramm zur Modellierung bislang unbekannter Proteinstrukturen ist ein wichtiges Verfahren für die Entwicklung neuer Medikamente.

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Kommentar zu ARD: “Ein Volksfest als Treff für rechte Schläger” von Inkorrekter

#77 wolaufensie (19. Aug 2008 04:43)

Zitat: “…frage mich, wie in etwa die Vorbereitungen von diesen Mareile Höppners zu einer Sendung aussehen. Kommt da jemand und sagt, “Du Mareile, bring doch mal die Nachricht mit den Prüglern auf dem Volksfest.” Kommt dann schon automatisch bei den Mareiles : “rechte Schläger”, mit etwa dem gleichen Automatismus, mit dem man bei Liberal oder Konservativ noch ein Neo davorsetzt ? …Oder wird einem gesagt, “Du da haben ein paar Musels ein Dorffest aufgemischt, sieh mal zu, dass das noch einigermassen klingt, ansonsten kann ich meine Beförderung nächstes Jahr zum Ministerialdirigenten in der Pfeife rauchen, - - - - äh, ach ja und du bist dann ganz weg.” ..?”

So ähnlich läuft es wohl, aber nicht ganz. Aus meiner Erfahrung in TV-Redaktionen kann ich mir ganz gut vorstellen, wie das in der mdr-Redaktion vielleicht gehandhabt wurde. Meine Spekulation (ich war ja nicht dabei) sieht wie folgt aus:

Redaktionsletung: “Du Mareile, bring doch mal die Nachricht mit den Prüglern auf dem Volksfest.”

Mareile: “Klar. Wer macht den Beitrag?”

Redaktion: “Wir haben den Filmredaktuer XY darauf angesetzt, der ist gerade im Schneideraum fertig, sitzt jetzt an dem Text.” [Normalerweise textet der Filmemacher auch gleich die Anmoderation mit, damit es nicht zu übermäßigen Dopplungen in Beitrag und Moderation kommt]

Mareile: “Alles klar. Ich warte dann auf das Okay im Aufnahmestudio. In einer halben Stunde legen wir los. Leg mir bis dahin alles auf den Teleprompter, dann zeichnen wir ja auch gleich auf.” [Ab ins Aufnahmestudio zur Aufzeichnung der Moderation]

Redaktion: “Klar, wie immer.”

Anruf in der Redaktion. Es ist der Filmemacher XY: “Hallo, also ich konnte vor Ort nicht sicher rauskriegen, wer das war in Bad Sooden. Die Augenzeugen reden von schwarz gekleideten Tätern mit südländischem Aussehen. Aber sie hatten Baseballschläger und Latten. Wie soll ich das texten?”

Redaktion: “Was sagt die Polizei?”

XY: “Die ist sich auch unklar, will sich nicht festlegen. Sagt, sie ermitteln noch. Die Leute sahen halt südländisch aus, hätten aber mit Latten und Baseballschlägern wahllos um sich gehauen und seien dann gleich wieder abgerauscht. Dieses Verhalten käme normalerweise eher bei Faschos vor, und auch die Baseballschläger sprächen eher für Neonazis. Was gegen die rechte Szene spricht, ist eben das Aussehen der Leute. Vielleicht waren sie verkleidet, wahrscheinlich aber nicht.”

Redaktion: “Also weiß man es eben nicht genau?”

XY: “Richtig. Man hat die Täter ja auch noch nicht geschnappt”.

Redaktion: “Hmmm. Dann müssen wir dann irgendwie möglichst neutral bleiben. Bring irgendwie rein, dass es sich vielleicht um Rechtsradikale handeln könnte, vielleicht aber auch um andere. Wir dürfen uns da nicht festlegen. Auf keinen Fall dürfen wir offen den Eindruck erwecken, dass es sich um einen Angriff von Ausländern gehandelt hat. Dafür haben wir ja keinen Beweis. Wer weiß, was die Zeugen da in Bad Sooden unter ‘Südländer’ verstehen. Und wir wollen den Ausländerhass in Deutschland nicht noch mehr anheizen. Außerdem haben wir die Pflicht zur Neutralität, und der Presserat sieht es auch nicht gern, wenn wir hier in die falsche Richtung spekulieren.”

XY: “Hast Recht. Ich denk mir da ne Lösung aus.”

[Um allen Anforderungen gerecht zu werden - also neutraler Berichterstattung, aber möglichst nah an den Fakten, um aber einseitiger Berichterstattung vorzubeugen und zu verhindern, vielleicht Unschuldige ‘vorzuverurteilen’, entscheidet sich der Filmemacher und -Texter, im Beitrag sehr wohl zu sagen, dass die Zeugen von “Südländern” gesprochen haben. Da es aber beim Stand der Ermittlungen nicht glasklar ist - und auch die Polizei sich so kurz nach der Tat (noch) nicht festlegen will in Sachen Täterbeschreibung, schreibt XY in die Anmoderation schließlich: “Ob es sich bei den Tätern um Personen aus einem südlichen oder südosteuropäischen Kulturkreis handelt, oder ob es das Werk von Neonazis war, ist derzeit noch nicht klar.”]

Redaktion [Kriegt das Manuskript zum Film inkl. Anmoderation, zur endgültigen Abhnahme, bevor das Ganze in die Synchro/Produktion geht]: “Hmmmm, hier am Ende des Beitrages haben wir die Spekulation über die ‘Südländer’. In der Anmod schreibt XY was von Südländern oder Neonazis. Da wir es nicht wissen, sollten wir hier neutral bleiben und die beiden verdächtigen Gruppen jeweils gleich oft erwähnen. Da die Version ‘Südländer’ im Film nur einmal genannt wird, nennen wir eben die ‘Neonazis” auch nur einmal. Streichen wir also in der Anmoderation den ‘Südländer’ einmal raus und lassen dort die ‘Neonazis’ stehen - dann haben wir beide genau einmal genannt. Dann kann uns niemand einen Vorwurf machen. Auf jeden Fall müssen wir beide Möglichkeiten einbeziehen, so lange nichts Anderes ermittelt wurde - es ist ja möglich.” [Nimmt den Rotstift und schreibt die Anmoderation dergestalt um, nicht merkend, dass dadurch nicht etwa Neutralität ausgedrückt wird, sondern sich im KOntext (also Anmoderation plus Off-Text) ein Widerspruch (!!) ergibt]

Mareile [im Synchrostudio]: “Ah, da ist ja endlich der abgenommene Text. Läuft die Kamera? Dann fang ich jetzt an…!”

So könnte das gelaufen sein. Und wenn alles aufgezeichnet ist, ist es für Korrekturen zu spät. Denn der Sendetermin sitzt im Nacken, da muss das DIng sendefertig sein.

In der Red-Konferenz heißt es dann am nächsten Tag:

Chefredaktion: “Habt Ihr da den Widerspruch bemerkt zwischen Anmod und Filmtext in dem Bad-Sooden-Film?”
Redaktionsleitung (kleinlaut): “Ja, aber da war das Ding schon gesendet. Ist mir durchgewitscht. Geht auf meine Kappe. Wollte halt Neutralität wahren und auf beide Möglichkeiten gleich oft hinweisen.”
Chefredaktion: “Naja, ist nicht so dolle gelaufen. Aber hat sich hoffentlich versendet. Pass halt das nächste Mal besser auf”.
Redaktionsleitung: “Geht klar, Chef, kommt nicht mehr vor.”

Könnte mir vorstellen, dass diese meine Spekulation ziemlich nah dran ist.

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Kommentar zu Schönbohm: Das Schlachtfeld der Tugendwächter von honigbaer

Ich kann das Gejammere nicht mehr hören.

Ständig wird die herrschende Clique angefleht, sie möge doch auch andere Meinungen zulassen.

Das ist so, wie wenn ein Schlachter gebeten wird, das Schlachten zu lassen. Absurd.

Nein, das Problem sind wir! Wir lassen das alles zu! Wir lassen zu, dass so mit uns umgesprungen wird!

Aber auch das wird sich änder! Ganz sicher!

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Kommentar zu SPD-Prolet blamiert Deutschland von benedikt

Erbärmliches Niveau dieser Deutschen “Volksvertreter”. Kein Format - weder menschlich noch intellektuell.
Und dieser Typus hochbesoldeter Proleten und Nichtsnutze bestimmt über das Schicksal Deutschlands mit. Unfassbar!

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Kommentar zu Schönbohm: Das Schlachtfeld der Tugendwächter von friedrich.august

@#9 Hausener Bub (19. Aug 2008 11:39)
Schönbohm bringt es auf den Punkt:
Es gibt keine Zensur mehr – Gott sei Dank!…
———————————

Sorry, selten so gelacht! Wenn es den Teugendwächtern nicht in den Kram passt ,so werden selbst Erkenntnisse der Naturwissenschaften nicht veröffentlicht.
Der Journalist bzw. Redakteuer als Wächter über die Reinheit der Lehre. Egal ob bei SpielOnline oder Welt oder Focus oder wie sie alle heißen……

Meinugsfreiheit wird nur solange in diesem Lande geduldet, wie es die Tugendwächter zulassen!

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Ich hab’s: Es waren Agenten des Mossad. Damit wäre doch allen gedient, oder?

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Kommentar zu Schönbohm: Das Schlachtfeld der Tugendwächter von Fensterzu

@ #32 Eurabier
An Deutschen Schulen scheitern Kinder von Migranten oft, obwohl türkische Eltern auf Bildung große Stücke halten.

Dieser Satz ist mir sofort ins Auge gehüpft: Welche logische Schlussfolgerung zieht denn der SPIEGEL so automatisch von Migrantenkindern zu türkischen Eltern - nur zu türkischen? Ich nenne das einen Freud’schen Verschreiber erster Güte1

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@#9 Hausener Bub (19. Aug 2008 11:39)
Schönbohm bringt es auf den Punkt:
Es gibt keine Zensur mehr – Gott sei Dank!…
———————————

Sorry, selten so gelacht! Wenn es den Teugendwächtern nicht in den Kram passt ,so werden selbst Erkenntnisse der Naturwissenschaften nicht veröffentlicht.
Der Journalist bzw. Redakteuer als Wächter über die Reinheit der Lehre. Egal ob bei SpielOnline oder Welt oder Focus oder wie sie alle heißen……

Meinugsfreiheit wird nur solange in diesem Lande geduldet, wie es die Tugendwächter zulassen!

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#38 Fensterzu (19. Aug 2008 14:05)

Also beim Wettbewerb Jugend forscht 2005 hießen die Migranten unter den PreisträgerInnen jedenfalls nicht Murat und Osama:

https://www.jugend-forscht.de/index.php/article_press/detail/2868

Den Preis des Bundeskanzlers für die originellste Arbeit überreichte Bundesbildungsministerin Bulmahn an Igor Gotlibovych (17) und Renate Landig (19). In ihrem Projekt “Vielecke im Waschbecken” analysierten die beiden Bayern unerwartete Symmetriebrechungen im Fließverhalten von Flüssigkeiten. Der Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit ging an den Baden-Württemberger Yanxiang Zhou (17). Sein Computerprogramm zur Modellierung bislang unbekannter Proteinstrukturen ist ein wichtiges Verfahren für die Entwicklung neuer Medikamente.

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