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In der FAZ eine spannende Lebensbeschreibung Necla Keleks:
“Über ihre Familie spricht sie sehr liebevoll, nur wenn das Gespräch auf ihren Vater kommt, verhärten sich die Züge. Die Kluft, die er geschlagen hat, als er mit einem Beil auf seine Tochter losging, um ihren Freiheitsdrang zu brechen, ist so tief, dass sie auch seinen Tod vor einigen Jahren überdauert hat.
[…]
Ihre Forschungsergebnisse galten schon während ihres Soziologiestudiums an der Universität Hamburg vielen als unbequem. Als sie feststellte, einige türkische Jugendliche aus Hamburg-Wilhelmsburg wiesen mit ihren deutschfeindlichen Äußerungen ähnliche Charakteristika wie Neonazis auf, sagte ein Professor, wenn sie das wiederhole, könne sie ihre Promotion vergessen.
[…]
Mit 52 Jahren machte ihre Mutter, die ihren Mann auch nach vielen Ehejahren nur mit „Mein Herr“ ansprach, den Führerschein. Ohne jemanden vorher um Erlaubnis zu fragen.”
Quelle: http://www.faz.net/s/Rub2309ʍDB4F3C4474B93AAE0A/Doc~EF5B89C0E914B4C25AE69BF72F6E6EC2C~ATpl~Ecommon~Scontent.html