Die Wirklichkeit sieht noch weit düstereraus, als Ihr bis jetzt schildert.
Wir wohnen in einem kleinen Ort am Rande der Großstadt. Gut bürgerliche bis stark kaufkräftige Bevölkerung. Wenige Kopftücher.
Vor 12 Jahren meldete sich mein Sohn bei den C-Jugendfußballern an.
Zwei oder drei “Mannschaftskameraden” stammten aus Iran, Irak, Türkei oder ähnlichen Nobel- Gegenden.
Schon beim Training waren neben oft rüden Tritten, Kratz- und Beißattaken kehllautige f .. und A … Wörter an der Tagesordnung. Wenn der deutsche „Sportkamerad“ nicht den Schwanz einzog, folgte prompt die Drohung mit der Sippschaft, die alle erlittene Unbill blutig rächen werde. Beschimpfungen der Mütter und Schwestern der Einheimischen mit übelsten Fäkal- und Sexualbeleidigungen garnierten die Jugendbildungsexerzitien. Meist folgte zur Bekräftigung gezieltes Spucken.
Beim Meisterschaftsspiel traf es natürlich auch die Gegner, aber in deren Reihen liefen auch ein paar .. Man begegnete sich auf “Augenhöhe”.
Der jeweilige Schiedsrichter war eine arme Sau, wurde als Rassist und Ausländerfeind beschimpft, wenn er Migrantenfouls zu ahnden wagte. Die Väter der Zuwanderungsbeglücker steigerten sich gelegentlich bis zu Prügel- und Morddrohungen gegen Schiri, Gegner, deren Eltern, eigenen Trainer usw.
Längst gibt es landsmannschaftlich orientierte Mannschaften. Italiener und Griechen sind harmlos. In der Region wird jedoch an vermutlich jedem Wochenende ein Spiel mit türkischer oder ex-jugoslawischer Mannschaft angebrochen und ein Schiri mit Schlägen und Tritten geneigt gestimmt.
Der Fußballverband kennt die Problematik bestens, aber man macht sich nass, wenn man nur daran denkt, an die Öffentlichkeit zu gehen. Die unterwürfigen Aktionen in den Stadien - bereits erwähnt.
Die lokale Linkspresse verharmlost das Ganze natürlich bis zum Haste-nicht-gesehen.
Fußball ist ein schönes, emotionales Spiel. Ich habe selbst etliche Jahre das Leder gegerbt, war Auswahlspieler, Käp’ten der Schulauswahl. Nicht immer ging es freundschaftlich zu, aber derartiges war mir völlig fremd.
Nach drei Monaten hatte mein Sohn, ein durchaus begabter Schlacks mit Abräumerqualitäten und einem Mordsbums, die Nase voll und verabschiedete sich Richtung Basketball. Auch dort gab es eine Sippe Zugewanderter mit eigenwilliger Regelauslegung. Der legte die Polizei das Handwerk, als die Bartträger gegen einen gegnerischen Klub „aufräumten“, weil der Junior „beleidigt“ worden sei. Das familiäre Oberhaupt und der hoffnungsvolle Älteste wurden kurzerhand wegen Landfriedensbruchs, schwerer Körperverletzung, Beamtenbeleidigung, Widerstands usw. usw. eingebuchtet. Der Gegner stellte Videos der „freundschaftlichen“ Begegnung ins Internet, die Region lachte sich kringelig über unseren Verein.
Die Sippschaft flog aus dem Verein danach war pax europa.
Wie meinem Sohn dürfte es vielen Talenten ergehen: Sie wenden sich vom Fußball ab.
Ich bin seit Jahren davon überzeugt, dass die deutsche Nachwuchsmisere vor allem daher rührt, dass deutsche Jugendliche aus den Vereinen gemobbt werden oder sich mit Asozialen (gibt es auch unter Einheimischen, wohlgemerkt) halt nicht gemein machen wollen.
Dabei soll keineswegs verschwiegen werden, dass Dresdner, englische, holländische, italienische usw. Hooligans (egal ob links- oder rechtsextrem)keinen Deut besser sind und es wirklich rassistisch ist, einen Spieler wegen seiner Herkunft oder Hautfarbe anzugreifen.