Wer sich als Einzelperson über die derzeitige eher liberale Zuwanderungspolitik kritisch
äußert, weil sie ihm wegen der Folgen Sorgen bereitet, muss damit rechnen, selbst als
„Ausländerfeind“ am Pranger zu stehen.
So ist unter der Decke ein Schwelbrand entstanden,
der nicht zuletzt den Nährboden für rechtsradikale Ansichten bildet. Ein Blick über die
Grenzen bestätigt das Bild.
Angst machen nicht zuletzt auch andere Verhaltensweisen und Sitten, die sozial abweichend
wirken: bis hin zu kriminellem Verhalten. Polizeibeamte werden, wenn sie dienstlich mit
Ausländern in Kontakt kommen, nicht selten bespuckt und als „Nazischweine“ beschimpft.
Oder sind meine Informationen nicht richtig?
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob ausländerfreundliche Aufrufe, durch die
zweifellos den gewalttätigen Ausländerhassern gegenüber ein Zeichen gesetzt wird, zugleich
Boomerang-Effekte auslösen können. Etwa derart, dass die Gewalttäter Omnipotenzgefühle
entwickeln, zusammenrücken und neue Aktionen ausbrüten. Wenn man in eine Glut
hineinbläst, muss man jedenfalls auch damit rechnen, dass das Feuer nicht ausgeht, sondern
lodernde Flammen entstehen.
Sollte die Türkei in die EU aufgenommen werden, muß man damit rechnen, dass außer potentiellen Arbeitsmigranten auch
zahlreiche Personen in den Raum der alten EU hereinströmen werden, die mehr an der
Sozialhilfe interessiert sind: Bettler, Penner, Kriminelle, Prostituierte.
Ihre Zahl ist kaum
abzuschätzen. Sie dürfte jedoch in dem Bereich einer mindestens fünfstelligen Zahl liegen
mehr spricht dafür, dass es mehr werden, weil die Versuchung, das Wohlstandsgefälle von der
anderen Seite her zu betrachten gerade für die existentiell gescheiterten Menschen vermutlich
Magnetkraft besitzt.
Ihr Hauptstrom ist in Deutschland zu erwarten, weil hierzulande bereits viele Verwandte und
Bekannte zu Haus sind, die den ersehnten Brückenknopf bilden für eine mögliche
„Kettenimmigration“.