Terry Pratchetts Bücher der Scheibenwelt zu verfilmen sei genauso unmöglich wie eine Verfilung des “Herrn der Ringe”. Einmal hat es gut funktioniert, aber leider nicht bei der Verfilmung von “Hogfather”, hierzulande als “Schweinsgalopp” im Buchhandel erhältlich.
Am 1.Weihnachtsfeiertag zeigt Pro 7 die zwei Teile der englischen Verfilmung aus diesem Jahr im Nachmittagsprogramm. Es sei mal dahingestellt, ob dies wirklich die richtige Zeit im TV ist, um die doch mitunter recht schaurige Geschichte kleineren Kindern zuzumuten.
Die Umsetzung ist bemüht und das ist wohl noch das Netteste, was ich dazu sagen kann. Technisch ist man soweit, die skurrilen Geschichten der Scheibenwelt nun auch ins Kino, bzw. ins TV zu bringen und auch die Besetzung ist, wenn auch zumeist hierzulande unbekannt, trotzdem nicht schlecht.
Die Zauberer der unsichtbaren Universität (u.a mit Joss Ackland) werden schnell zu den heimlichen Helden und Lieblingen beim Zuschauer. Vielleicht war es nicht der beste Griff, gerade mit der Verfilmung dieses Buches zu beginnen.
Viel Detailtreue, optische Abenteuer, aber für alle, welche die Bücher von Pratchett kennen und vielleicht mögen, fehlt da einfach das gewisse Etwas. Fußnoten sind eben doch sehr schlecht umsetzbar in eine Verfilmung.
Etwas zu langatmig, mitunter lustig, insgesamt aber doch eher ermüdend kommt hier die Scheibenwelt einher. Mal nachlesen, was Pratchett zu dieser Umsetzung zu sagen hatte…
DI, 25.Dezember 15.30 Uhr “Hogfather - Schaurige Weihnachten” PRO7
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